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Gentechnik

 

Agrogentechnikfilz

Am 26.11.2009 um 19 Uhr referierte Jörg Bergstedt von der Projektwerkstatt Saasen
Autor der Infobroschüre "Organisierte Unverantwortlichkeit" über die Verflechtungen der Gentechnikerzwinger.

Nicht nur in Amerika sind Verflechtungspraktiken an der Tagesordnung. Neben der Fa. Monsanto versuchen auch andere Firmen in Deutschland wie z.B. die KWS oder BASF durch personelle Verflechtungen Einfluss auf Politiker, Verbraucherschutzämter, Forschung und Wissenschaft auszuüben. Mit möglichst viel Druck und Trick sollen der Gentechnik durch Hintertüren die Pforten in die Landwirtschaft geöffnet werden.
Infos hierzu auch beim Genethischen Netzwerk.

Besonders perfide: An allen wichtigen Genbanken, an denen alte Sorten erhalten werden sollen, wurden Gentechnik-Abteilungen eingerichtet mit der Konsequenz, dass selbst diese alten Sorten gentechnisch verseucht werden können.

Erklärungen zur Karte der deutschen Genbanken

Niedermöllricher Erklärung
16.4.2009: Verbot des Genmais Mon810 in Deutschland: ein Wahlgeschenk aus Bayern, das voraussichtlich von der EU wieder aufgehoben wird. Also nur ein kurzer Erfolg, kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen.

Und es bleibt nicht still an der Gentechnik-Front: Genreis-Skandal.

 

Lange war es still um die Gentechnik-Seite des NABU, Kreisverband Schwalm-Eder. Inzwischen haben sich die Fakten verdichtet, dass unser geliebter Monsanto-Mais ein echtes Danaer-Geschenk ist. Dass es inzwischen in Kanada Maiswurzelbohrer gibt, die resistent sind gegen Mon 810-Genmais, kann nur als sympathisches Zeichen der Natur gedeutet werden.

Dazu ein paar Gedanken eines Biologen:

Das kleine Bazillus thuringiensis hat seine insektiziden Stoffe sicher vor einigen Millionen Jahren entwickelt und seither erfolgreich eingesetzt. Monsanto ist es gelungen, den Wirkstoff innerhalb weniger Jahre zu entwerten, ähnlich wie es den Medizinern und Tiermästern gelungen ist, die antibakterielle Wirkung von Antibiotika, uralten und hochwirksamen Abwehrstoffen von Penizillium-Pilzen wirkungslos zu machen.

Ursache hiervon ist zum einen, dass die Pharmaindustrie die Stoffe isoliert und von Begleitstoffen, die Resistenzen verhindern oder zumindest erschweren, befreit. Eine zweite Ursache liegt darin, dass sie von den Lebewesen getrennt weiter entwickelt werden, in denen sie entstanden sind und darin in billiardenfacher Ausfertigung täglich neuen Anforderungen angepasst werden.

Wer bisher Weltverschwörungen für blanken Unsinn gehalten hat, könnte langsam ins Zweifeln geraten. 
Es ist aber sehr viel einfacher: Geld regiert die Welt:
Seilschaften.

Besonders perfide oder eine Definitionssache: Verbraucherschutz-Ministerium: das könnte bedeuten, dass dieses Ministerium dazu dient, die Verbraucher zu schützen. Oder: Andere Interessengruppen vor den Verbrauchern zu schützen. Letzteres hat das Ministerium wieder schlagkräftig bewiesen: Akteneinsicht.

   
   
   

Monsanto kapituliert  in Niedermöllrich !!!

 

aus Niedermöllrich gibts erfreuliche Neuigkeiten, die an die Geschichte von David und Goliath erinnern und dem beharrlichen Widerstand der BI Niedermöllrich gegen Gensaat zu verdanken ist:

Monsanto hat dem Landrat des Schwalm-Eder-Kreises schriftlich mitgeteilt, dass das Unternehmen auch in 2008 auf seine umstrittenen Genmais-Versuche im Waberner Ortsteil Niedermöllrich verzichten wird.

Wir bleiben wachsam!

Linkliste der Bürgerinitiativen und Aktionsbündnisse gegen Agrogentechnik:

Gendreck weg

Kanadischer Bauer erhält den alternativen Nobelpreis

Percy Schmeiser und seine Frau haben sich jahrelang gerichtlich gegen den Gentechnik Konzern Monsanto zur Wehr gesetzt. Nachdem Monsantos genmanipulierter Raps Schmeisers Äcker verschmutzt hatte, verlangte der Konzern von dem Bauern auch noch Lizenzgebühren. „Für ihren Mut bei der Verteidigung der Artenvielfalt und der Rechte der Bauern, und dafür, dass sie die derzeitige ökologisch und moralisch perverse Auslegung des Patentrechts in Frage stellen” wurde Percy Schmeiser und seiner Frau Louise jetzt der Alternative Nobelpreis verliehen. Wir gratulieren!

Informationen über Percy Schmeiser sowie ein Interview, welches das Umweltinstitut München e.V. im Jahr 2005 mit Percy Schmeiser führte, finden Sie unter

Umweltinstitut München

Energiepflanzenanbau und Avifauna, ein Erfahrungsbericht:
Maisvögel.
Dieses Thema wird auch im Zusammenhang mit Gentechnik immer brisanter.

Ein höchst informativer Link hat sich aufgetan:
Biosicherheit bei Gentechnik

Außerdem: Infos von Monsanto und über Monsanto

Über aktuelle Entwicklungen zur Gentechnik im Obstbau und in unseren Samenbanken finden sich
hier
ausführliche Informationen.

 
   
Insgesamt kamen im Rahmen einer Unterschriftenaktion im Schwalm-Eder-Kreis 6.475 Unterschriften zustande gegen die Monsanto-Pläne (HNA vom 5.5.2007, Melsunger Teil). Inzwischen wurde ein bereits genehmigter Genmais-Anbau in einem FFH-Gebiet von der zuständigen Naturschutzbehörde in Brandenburg wieder verboten. Für Details hier klicken.

Imker gewinnen erste Runde gegen Monsanto-Genmais: www.bienen-gentechnik.de. Weitere Berichte über gewonnene und - vorerst - verlorene Prozesse gegen den Monsanto-Genmais-Anbau finden sich
bei GENDRECK-WEG-e.V.

Über den Beginn des Widerstandes gegen den Genmais-Anbau im Schwalm-Eder-Kreis können Sie sich in unserem    Archiv   informieren.
Links zu Gentechnik und Monsanto:
Institut für Dreigliederung;  Heise-online;
Netzwerk-HauptseiteNetzwerk-Monsanto;   KrisennavigatorGreenpeaceTransgen;   NABU-Gentechnik.

Erstellt von Hans-Joachim Flügel
Letzter Stand: 28.02.2010

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